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12 „Balus“ Schülerinnen und Schüler (angehende ErzieherInnen) der Geschwister-Scholl-Schule (Fachschule für Sozialpädagogik) begleiten 12 „Moglis“ SchülerInnen der Goetheschule und der Friedrich-Ebert-Schule bei unterschiedlichen Unternehmungen im Rahmen des Konzeptes „Balu und Du“. Die Moglis werden von den Lehrern der Goetheschule und der Friedrich-Ebert-Schule ausgewählt.

Das Projekt läuft in Bremerhaven seit 2009 an den LSH „Lehranstalten für Sozialpädagogik und Hauswirtschaft“ (im Schulzentrum Geschwister Scholl) in Zusammenarbeit mit dem Verein zur Förderung der kommunalen Prävention in Bremerhaven und ist für fünf Jahre angelegt.

Die erforderlichen Aufwendungen, 10 Euro p.M., für Unternehmungen (z.B. Fahrtkosten, Eintrittsgelder) übernimmt die Bürgerstiftung Bremerhaven und sichert mit 3.000 Euro die Weiterführung des erfolgreichen Konzeptes in Bremerhaven bis zum 31.12.2013.

„Balu und Du“ ist ein ehrenamtliches Programm, das Kinder im Grundschulalter fördert. Die Kinder sollen – neben Familie und Schule – eine weitere Chance erhalten, sich ihren positiven Anlagen gemäß zu entwickeln und am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Die Mentoren („Balus“) des Programms stehen ihnen in einer Entwicklungsphase zur Seite, die nicht immer einfach ist. Aber sie ist für das weitere Leben prägend.

Die Kinder („Moglis“) machen neue Erfahrungen und erhalten außerschulische Lernanregungen. Hausaufgabenhilfe steht nicht im Mittelpunkt des Programms, stattdessen soll Lernfreude geweckt werden. Das Programm wird wissenschaftlich begleitet. Es geht uns darum, einen Baustein für eine solidarische und kinderfreundliche Gesellschaft zu entwickeln. „Balu und Du“ ist ein Beispiel für erfolgreiches Mentoring und für ein aktives Patenschaftsprogramm.

„Balus“ sind junge, zuverlässige Menschen im Alter zwischen 18 und ca. 30 Jahren, die dem „Mogli“ Aufmerksamkeit schenken und ein offenes Ohr für das Kind haben. Sie nehmen sich einmal in der Woche ein paar Stunden Zeit, um ihr Mogli im außerschulischen Bereich zu fördern, ihm neue Erfahrungsfelder zu eröffnen und allerhand zu unternehmen. Dabei zeigt sich, wie viel es zu staunen, zu reden und zu lachen gibt! Auch die Balus wachsen an der Beziehung und können die Welt noch mal mit Kinderaugen sehen.

„Moglis“ sind Kinder im Grundschulalter (zwischen 6 und 10 Jahren), die sich auf dem oftmals schwierigen Weg ins Jugendalter befinden. Das Leben kann manchmal wie ein Dschungel sein. Damit sich die Kinder dabei nicht verlaufen, hilft ihnen ein „Balu“, ein großer Vertrauter. Er steht dem Kind mit Rat und Tat zur Seite. Das Kind kann sich an ihn wenden, wenn es Fragen hat, und es bekommt die Möglichkeit, Neues zu entdecken oder Altes mit neuen Augen zu sehen. Ein Kind kann „Mogli“ werden, wenn es von Lehrern/ Erziehern mit Einverständnis der Eltern für das Projekt vorgeschlagen wird.

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