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Opferschutztag am 30. Oktober 2008

im Deutschen Auswandererhaus Bremerhaven

Veranstaltung zum Thema ?Opfer ? und Schutz?!?

unter der Schirmherrschaft des Präsidenten des Senats Herrn Bürgermeister Jens Böhrnsen

Ziele:

Niemand ist davor gefeit, Opfer einer Straftat zu werden. Im Rahmen der Diskussion um die Auseinandersetzung mit Straftaten stehen aber häufig die Täter im Mittelpunkt. Auch wenn die Täter von der Justiz in einem Strafprozess zur Verantwortung gezogen werden, sind viele Opfer überfordert, sich mit den Folgen der Tat ohne fremde Hilfe auseinander zu setzen. Sie fühlen sich häufig schlicht allein gelassen.

Die Veranstaltung ?Opfer ? und Schutz?!? soll die Einsicht vermitteln, dass der Opferschutz eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe ist , die jeden angeht. Sie will die Opfer in den Mittelpunkt rücken und sie zu Wort kommen lassen. Es soll der Versuch unternommen werden, das Bewusstsein für Opfer von Straftaten und deren Situation zu schärfen, Aufmerksamkeit für ihre Belange und Sensibilität im Umgang mit ihnen zu fördern.

Die Strafprozessordnung räumt den Verletzten von Straftaten mittlerweile eine Vielzahl von Rechten ein, die dem Interesse des Opfers, nicht nur Objekt eines rechtsstaatlich geordneten Strafverfahren s zu sein., sondern über dieses informiert und daran beteiligt zu sein, Genüge tun. Ob diese Vorschriften zum Opferschutz die Belange der Verletzten einer Straftat hinreichend berücksichtigen, soll diskutiert werden. Darüber hinaus soll die Veranstaltung aber konkret dazu beitragen, die Zusammenarbeit, die Vernetzung der bestehenden Verbände und Organisationen, die sich um den Opferschutz bemühen, zu verbessern sowie die Kontaktaufnahme Hilfesuchender Personen zu erleichtern. Insbesondere die Schaffung eines speziellen Netzwerkes zur Unterstützung von Kindern, die Opfer einer Straftat geworden sind, soll vorangetrieben werden.

Prävention und Opferschutz sind eng verknüpft. Im Rahmen von Vorträgen und Diskussionen sollen daher Wege aufgezeigt werden, wie Straftaten verhindert werden können und sich der einzelne Bürger vor Straftat schützen kann. Um Hilfesuchende Menschen die Kontaktaufnahme zur Polizei zu erleichtern, soll im Rahmen der Veranstaltung der Impuls dazu gegeben werden, eine Adressenkurzinformation in der Form eines Flyers zu erarbeiten.

Hauptreferenten:

Herr Richard Oetker

Herr Prof. Dr. Hans-Dieter Schwind

Moderation der Veranstaltung und Leitung der Podiumsdiskussion

Frau Chrisitina Selzer, Deutschlandradio, Landesstudio Bremen

Teilnehmer der Podiumsdiskussion:

Herr Horst Alester (Amt für Jugend, Frauen und Familie, Stadt Bremerhaven)

Herr Harry Götze (Direktor der Ortspolizeibehörde Bremerhaven)

Frau Generalstaatsanwältin Prof. Dr. Kirsten Graalmann-Scheerer (Generalstaatsanwaltschaft Bremen)

Herr Richard Oetker

Herr Dr. Axel Renneberg (Kinderschutzbund Bremerhaven)

Frau VRLG a.D. Hilka Robrecht (Weisser Ring e. V.)

Frau Rain. Ingeborg Sagowski (Bürgerstiftung Bremerhaven)

Frau VRLG Dr. Claudia Schilling (Landgericht Bremen)

Herr Prof. Dr. Hans-Dieter Schwind

Frau Bettina In der Stroth (Frauenhaus Bremerhaven)

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